Noch ein paar technische Daten: Die Piko TL ist in fünf Stufen regulierbar, in der hellsten Stufe (1200 Lumen / Herstellerangabe) schafft der Akku 1:20 Stunde, in der für normale Nightrides völlig ausreichenden dritten Stufe (450 Lumen) 3:30 Stunden. Zum Lieferumfang gehört ein Ladegerät
Renn- und Reiseberichte, Tests und News rund ums Biken und Rennradfahren
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Dienstag, 24. Februar 2015
Im Test: Lupine PIKO TL Minimax
Günstiger Chinaböller, Eigenbau oder High-End aus Europa – kommt der Herbst, kommt die Frage nach der richtigen Radlampe. Genau so vorhersagbar sind die Diskussionen, die folgen. Dem einen ist seine Lupine, Hope oder Supernova heilig, für den anderen sind das nur teure Statussymbole, die kein Mensch wirklich braucht. Die Alternativen kommen meist aus China oder dem eigenen Hobbykeller. Beides ist unbestritten günstiger als die Luxuslösungen – jedenfalls wenn man die eigenen Arbeitsstunden und die eventuell regelmäßig fälligen Neuanschaffungen aufgrund der nicht in jedem Fall überzeugenden China-Qualität mal außer Acht lässt. Ich selbst habe diverse Versuche mit günstigen Lampen unternommen. Beendet habe ich sie früher oder später regelmäßig im dunklen Wald. Entweder hatten sich Kabel losgerüttelt, der Akku gab schlagartig den Geist auf oder die Lampe verabschiedete sich gleich auf Nimmerwiedersehen im dichten Tann, weil die Lenkerhalterung dem Lenker plötzlich die Ehe kündigte. Die Folge war in jedem Fall gleich: sehr plötzliche Nacht und auch sehr plötzliche Schmerzen. Die Konsequenz: Homepage von Lupine aufsuchen, Bestellknopf drücken und wenig später eine Lupine Betty in der Hand halten. Eine erhellende Erfahrung. Allerdings eine ganze Weile her und die Lampenentwicklung ist rasant. Was gestern noch hell war, ist heute stockfinster. Was gestern noch klein und leicht war, ist heute klobig und schwer. So kam zur Betty auch eine Piko. Wieder eine erhellende Erfahrung. So gut, dass ich mir sicher war: das war’s – eine weitere Lampe brauche ich sicher nie mehr. Denkste. Denn mittlerweile bin ich auch auf dem Rennrad oft in den Alpen unterwegs und da gibt’s nicht nur viele Berge (schön), sondern auch viele dunkle Tunnel (nicht schön). Eigentlich kein Problem – wenn sowohl Betty als auch Piko nicht von einem externen Akku gespeist würden. Externer Akku heißt: Platz in der Trikottasche geht flöten und der ist wichtig. Rucksack auf dem Renner geht nämlich gar nicht. Schon wegen der Stylepolizei aber auch mein Rücken mag das gar nicht. Gut, dass es die Piko auch als Taschenlampe mit integriertem Akku gibt. Aber der Preis? Erst mal sehen, was die Konkurrenz so hat. Flugs eine Anfrage bei MTB-News gestartet und das Ergebnis war wie immer: meine Anforderungen – sauhell, klein, leicht, sicherer Halter – wurden komplett ignoriert, brauchbare Tipps waren selten. Dafür gab es selbstverständlich den üblichen Glaubenskrieg. Angesehen habe ich mir letztendlich verschiedene Taschenlampen von Fenix und die Lezyne Macro-Drive. Um es vorweg zu nehmen – es blieb bei kurzen Tests. Verarbeitung und Lichtausbeute waren gut genug für meine Bedürfnisse – die Lenkerhalterungen waren das Problem. Längere Pflasterpassagen oder ein paar Schlaglöcher und die Lampen leuchteten überall hin, nur bedauerlicherweise nicht mehr nach vorne, Nicht unbedingt das, was ich brauche, wenn ich mit mehr als 50 km/h bei einer Abfahrt in einer Tunnel rase. Also doch die Lupine Piko Minmax TL: Zwei Tage nach der Bestellung war sie da, zusammen mit dem Toolfree-Lenkerhalter. Aufgeladen, montiert - toll ist. das der Halter ganz ohne Werkzeug mit Lampe und Lenker verheiratet werden kann – und schon ein paar Tage später beim Alpenbrevet das erste mal getestet. Das Ergebnis: Die Lampe ist nicht nur hell genug für den dunkelsten Tunnel, sie ist auch klein und leicht und vor allem: sie sitzt im jeder Situation bombensicher am Lenker. Anforderungen voll erfüllt also.



Noch ein paar technische Daten: Die Piko TL ist in fünf Stufen regulierbar, in der hellsten Stufe (1200 Lumen / Herstellerangabe) schafft der Akku 1:20 Stunde, in der für normale Nightrides völlig ausreichenden dritten Stufe (450 Lumen) 3:30 Stunden. Zum Lieferumfang gehört ein Ladegerät
Noch ein paar technische Daten: Die Piko TL ist in fünf Stufen regulierbar, in der hellsten Stufe (1200 Lumen / Herstellerangabe) schafft der Akku 1:20 Stunde, in der für normale Nightrides völlig ausreichenden dritten Stufe (450 Lumen) 3:30 Stunden. Zum Lieferumfang gehört ein Ladegerät
Donnerstag, 6. Februar 2014
DryFluid Bike: große Klappe, viel dahinter?
Das schreibt der Hersteller: "Die Wirkung von DryFluid Bike setzt dort ein, wo andere Schmierstoffe ihre Grenzen zeigen. Erkenntnisse der Luftfahrt- und Fahrzeugtechnik und die Erfahrungen leistungsorientierter Radsportler sind die Innovationspaten des neuen Biker-Gleitstoffes zur Kettenpflege.". Große Klappe also – aber was steckt dahinter? Jedenfalls laut Hersteller kein klassisches Kettenöl und auch kein Kettenwachs. Verwendet werden auch keine Silkone, sondern Trockenpartikel, Gleitpolymere und High End-Gleitfluide. Hört sich nach Leistungskurs Chemie an und auch ein bisschen nach Hokuspokus. Aber wie auch immer – ich bin Radfahrer und was drin ist, ist mir im Prinzip egal. Funktionieren muss es. Doch vor dem Testen ist erst mal Putzen angesagt – eine Tätigkeit, die ich ganz besonders liebe. Denn in der Bedienungsanleitung ist zu lesen: Die Kette sollte vor der Anwendung so sauber wie möglich sein. Also schrubbe ich mein MTB samt Kette erst mal ausdauernd. Danach trage ich das DryFluid sehr dünn auf, lasse es kurz trocknen und starte zu meiner Trainingsrunde im Taunus. Kurz nach dem Losfahren beginnt es zu regnen, die Wege sind matschig, sehr matschig und dann noch mehr matschig. Jedenfalls da, wo sie nicht vereist sind. Ideale Testbedingungen also. Und Bedingungen, bei der entweder bisher jedes Öl früher oder später versagte und die Kette zu rasseln anfing. Oder aber – wie beim dickflüssigen Rohloff-Oil – der Dreck schnell dick die Laschen verklebte. Nach ca 30 Minuten kurzer Blick nach unten: die Kette ist dreckig-feucht, aber es klebt nix dran. Im Prinzip ist sie das Einzige am Bike, an dem nix klebt. Ich fahre weitere gut vier Stunden bei echtem Mistweiter und es ändert sich am Zustand der Kette wirklich nichts. Kein ölig-klebender Dreck, kein Rasseln. Wieder zu Hause wische ich sie mit einem Lappen ab und sie sieht fast so sauber aus, wie beim Start. Cool. Laut Bedingungsanleitung sollte ich jetzt die Anwendung noch mal wiederholen, aber ich lasse es mal drauf ankommen. Außerdem ist mir kalt und ich will in die Wanne. Am nächsten Tag die nächste Einheit. Wieder über vier Stunden bei Matsch, Regen, Eis und Schnee. Das Ergebnis so wie gestern: Bike und Biker sehen aus wie Sau, die Kette ist fast sauber. Allerdings bemerke ich ein minimales Rasseln – hätte der Bedienungsanleitung wohl doch besser mehr Beachtung geschenkt. Hole das sofort zu Hause nach und dann fahre ich Trainingseinheit um Trainingseinheit – insgesamt kamen knapp über 250 Kilometer unter insgesamt echt miesen Bedingungen zusammen, in der ich die Kette nur noch nach der Fahrt abwischte. Mehr nicht. Erst danach wurde wieder eine Behandlung nötig. Ein Ergebnis, das ich ganz ehrlich so nicht erwartet hätte. Und das auch den auf den ersten Blick hohen Preis (18,9 Euro für 50ml) relativiert.

Das Fazit: Die große Klappe ist berechtigt. DryFluid ist für mich das erste Kettenwasauchimmer, das wirklich gut funktioniert. Ich werde trotz des Preises kein anderes mehr benutzen.
Das Fazit: Die große Klappe ist berechtigt. DryFluid ist für mich das erste Kettenwasauchimmer, das wirklich gut funktioniert. Ich werde trotz des Preises kein anderes mehr benutzen.
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Im Test: DryFluid Bike Gleitstoff.
Jeder Biker kennt das: im Keller stapeln sich Flaschen mit Kettenöl. Alle mehr oder weniger angebrochen, keins bis auf den letzten Tropfen aufgebraucht. Wie auch, wenn keins der Mittel wirklich überzeugt. Das eine ist zu dick und zieht Schmutz an, wie das Licht die Motte, das andere schmiert nicht, sondern verklebt die Kette und das nächste verliert jede Schmierwirkung, sobald es mit einem Tropfen Wasser in Berührung kommt. Auch auf Testberichte ist hier nur bedingt Verlass, denn ein Mittel, das bei Sonne und auf der Straße gut funktioniert, tut dies nicht automatisch bei Schlamm und Dreck. Logisch also, dass ich sofort aufmerksam wurde, als im Forum eines bekannten Radsport-Magazins Berichte zu DryFluid Ketten-Gleitstoff auftauchten. Kein Verkleben der Kette, kein Anziehen von Dreck, lang haltender Schmierfilm, universell einsetzbar. Doch wieder ein neues Mittel kaufen, um es selbst zu testen? Kurzerhand bat ich den Hersteller um ein Testmuster, das ich zusammen mit den Versprechen, sicher nie wieder ein anderes Schmiermittel zu nehmen, prompt erhielt. Vielen Dank dafür – morgen startet der Test. Bin gespannt ...
Dienstag, 26. November 2013
Leistungsstreifen statt Frostbeulen: Ein Fazit.
Nach zwei eiskalten Tagen in Deutschland ein Fazit unseres Gran Canaria-Trips. Die Kurzfassung: Fast super. Die Langversion: Auf Gran Canaria ankommen und wohlfühlen? Fällt aus - zumindest, wenn man an der Playa del Ingles ausgespuckt wird. Zu viel bröckliger Beton, zu viel schlechte Architektur, zu viele herunter gekommene Hotels. Schön geht anders, auch wenn man zumindest beim Blick ins Landesinnere schon erahnen kann, das Gran Canaria auch andere, schöne Seiten hat. Wir hatten immerhin bei der Hotelsuche ziemlich viel richtig gemacht, denn das Gran Canaria Princess wurde erst ganz knapp vor unserer Ankunft nach einer mehrmonatigen Renovierung wieder eröffnet. Die Zimmer waren relativ schick, und auch das Restaurant und die anderen öffentlichen Räume und der Poolbereich ansprechend gestaltet. Auch das Essen war für Hotelmaßstäbe gut. Einziges Manko: das Hotel liegt ungünstig zwischen der GC 500 und einer weiteren viel befahrenen Straße und bietet so den Geräuschpegel einer mittleren Kleinstadt. Außerdem gab es noch kein Wlan auf den Zimmern, aber das wird sicher in den nächsten Tagen passieren. Der Service war gut, das Personal überall nett. Und für uns ganz wichtig: die Räder konnten auf den Hotel-Balkon. Insgesamt für das Hotel also eine klare Empfehlung. Auch eine klare Empfehlung bekommt der Radverleih, bei dem wir unsere Räder gemietet haben. Bei Free-motion bekamen wir fast nagelneue Cannondale-Bikes in 1a-Zustand, die schnell und perfekt auf unsere Bedürfnisse und Maße umgebaut wurden. Wir hatten Rennräder, aber auch die Mountainbikes im Verleih sahen sehr gepflegt und neu aus. Dazu bietet Free motion auch geführte Touren an, die wir aber nicht in Anspruch nahmen. Was sonst noch? Gran Canaria an sich. Aus Radsport-Sicht mindestens so gut wie Mallorca. Die Begeisterung über die vielen Möglichkeiten lässt sich gut an den Beschreibungen der einzelnen Trainingstage ablesen, deshalb hier nichts mehr dazu. Kommt man allerdings nicht nur zum Trainieren, sondern auch zum Urlauben auf die Insel, würde ich zumindest einen ganz weiten Bogen machen um die Playa del Ingles. Null Charme, dafür viel RTL II. Die anderen Retorten-Urlauber-Ghettos sind zwar nicht viel hübscher, aber so schlimm wie hier sah es sonst nirgends aus. Am schönsten und ruhigsten ist es Landesinneren, hier ist Gran Canaria sicher eine Reise wert. Insgesamt also: 5 von 5 Sternen für das Trainingsrevier, 3 von 5 aus Urlaubersicht, 0 von 5 für Playa del Ingles.




Donnerstag, 31. Oktober 2013
Im Test: mudcatcher rear // mk1
Schutzbleche sind für Pussies. Punkt. Am Rennrad sowieso und auch am MTB ein absolutes No-Go. Denn Schutzblech heißt: irgendein unförmiges, hässliches Plastikteil an Gabel oder Sattelstütze klemmen, das beim ersten harten Trail eh den Abflug macht. Wenn man Glück hat. Wenn nicht, landet es nicht irgendwo in der Botanik (Plastikmüll im Wald, igitt!), sondern in den Speichen. Nix für mich. Dafür kann ich die unterschiedlichsten Schlammarten am Geschmack erkennen und viele meiner Klamotten ziert ein feiner brauner Streifen, der sich vom Popo bis zum Kragen zieht. Alles halb so wild und außerdem erkennt man daran den echten Biker. Aber zugegeben - das Windelgefühl der nassen Radhose kann nerven. Ziemlich sogar. Doch wie gesagt: akzeptable Abhilfe war weit und breit nicht in Sicht. Dann erreichte mich eine Mail und ich bekam das Angebot den mudcatcher zu testen. mudwas? Klick auf die Homepage und ich entdecke ein dünnes Teil, dass man einfach unter den Sattel klemmt. Hmm, das soll helfen? Immerhin - es versaut nicht den Style, fällt nämlich kaum auf. Also gut, teste ich das Ding mal. Ein paar Tage später ziehe ich ein echt dünnes Plastik-Produkt (hier würde ich statt "Produkt" gerne "Blech" schreiben aber Plastikblech wäre tatsächlich Blech) mit zwei Nasen aus einem Umschlag. Die Nasen hakt man einfach in die Sattelstreben ein, fertig ist der Schlammschutz. Dann ging es ab damit in den Wald und ein paar mal auch auf die Straße. Und tatsächlich: das Teil funktioniert. Radhose und unterer Rücken werden zuverlässig vom Beschuss geschützt - zumindest auf dem Renner. Auf dem MTB schützt es auch - bei breiteren Reifen lässt er aber links und rechts etwas Dreck und Nässe durch. Aber auch hier bleibt die Hose deutlich länger trocken als vorher und auch der breite, braune Streifen wird zuverlässig verhindert.


Fazit: Top-Produkt und mit 6,99 Euro auch endlich mal Leichtbau zu einem vernünftigen Preis.
Fazit: Top-Produkt und mit 6,99 Euro auch endlich mal Leichtbau zu einem vernünftigen Preis.
Mittwoch, 12. Juni 2013
Im Test: Aminoskin Power, Endurance & Recovery.
Mehr Power, größeres Durchhaltevermögen, schnellere Regeneration – das alles verspricht Aminoskin. Das Wirkprinzip: unterschiedliche Aminosäuren werden als Creme aufgetragen und so direkt über die Haut der Muskulatur bereitgestellt. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein – deshalb habe ich das Angebot von Aminsoskin, die drei Produkte Power, Endurance und Recovery zu testen, gerne angenommen. Um den Test möglichst objektiv anzugehen, und ihn so zu mehr werden zu lassen, als nur einem Erlebnisbericht, habe ich ein Testprotokoll gewählt, das auch meinem normalen Leistungstest entspricht: 25 Minuten Warmfahren, dann ein klassischer Stufentest. Gestartet habe ich bei 100 Watt, nach jeweils drei Minuten Steigerung um 50 Watt, das Ganze durchgeführt auf einem SRM-Ergometer. Blieb das Problem, einen möglichen Placeboeffekt irgendwie zu vermeiden. Der einfache Trick: Zwei Tests in kurzem zeitlichen Abstand – einmal mit den Aminoskin-Cremes, einmal mit Allgäuer Latschenkiefer. Bei welchem Test welches Produkt zum Einsatz kam, wusste ich dabei nicht – es wurde mir blind aufgetragen, die Auflösung erfolgte erst nach dem zweiten Durchgang.
Die Anwendung: Beim Auftragen rochen beide Cremes angenehm, die Aminoskin zog etwas schwerer ein und ließ sich etwas schlechter auftragen, als die von Allgäuer Latschenkiefer, gefühlt war es auch etwas klebriger. Insgesamt brauchten so die Aminsoskin-Produkte mehr Zeit, um sie einzumassieren.
Die Performance: kein Unterschied zwischen Aminoskin und Allgäuer Latschenkiefer. Die Auswertung zeigt sehr klar, dass in den einzelnen Stufen, die Abweichungen minimal sind, teilweise sind sie bis auf eine Kommastelle identisch. Von einer Wirkung, gar einer signifikanten, kann also keine Rede sein. Sowohl Test 1 (mit Aminsoskin), als auch Test 2 (Allgäuer Latschenkiefer), weichen auch zu vorangegangenen Tests im Rahmen der üblichen Trainingsbeobachtung und – steuerung nicht auffallend nach oben ab. Auszuschließen ist deshalb, dass die Unterschiede nur deshalb nicht bestehen, weil beide Cremes eine phänomenale leistungssteigernde Wirkung entfalten.


Das Fazit: Keine der versprochenen, leistungssteigernden Wirkungen war im Test zu erkennen. Mein Leistungsvermögen blieb leider genau so konstant, wie ich das auch vor dem Test erwartet hatte. Bedauerlicherweise – die Chance durch Eincremen besser zu werden, hätte ich natürlich gerne in Anspruch genommen ...
Die Anwendung: Beim Auftragen rochen beide Cremes angenehm, die Aminoskin zog etwas schwerer ein und ließ sich etwas schlechter auftragen, als die von Allgäuer Latschenkiefer, gefühlt war es auch etwas klebriger. Insgesamt brauchten so die Aminsoskin-Produkte mehr Zeit, um sie einzumassieren.
Die Performance: kein Unterschied zwischen Aminoskin und Allgäuer Latschenkiefer. Die Auswertung zeigt sehr klar, dass in den einzelnen Stufen, die Abweichungen minimal sind, teilweise sind sie bis auf eine Kommastelle identisch. Von einer Wirkung, gar einer signifikanten, kann also keine Rede sein. Sowohl Test 1 (mit Aminsoskin), als auch Test 2 (Allgäuer Latschenkiefer), weichen auch zu vorangegangenen Tests im Rahmen der üblichen Trainingsbeobachtung und – steuerung nicht auffallend nach oben ab. Auszuschließen ist deshalb, dass die Unterschiede nur deshalb nicht bestehen, weil beide Cremes eine phänomenale leistungssteigernde Wirkung entfalten.
Das Fazit: Keine der versprochenen, leistungssteigernden Wirkungen war im Test zu erkennen. Mein Leistungsvermögen blieb leider genau so konstant, wie ich das auch vor dem Test erwartet hatte. Bedauerlicherweise – die Chance durch Eincremen besser zu werden, hätte ich natürlich gerne in Anspruch genommen ...
Sonntag, 7. April 2013
Im Test: Pasculli Tomarlo und power2max
Wie hier versprochen der Testbericht zum Pasculli Tomarello mit power2max. Ok, eigentlich war er schon für den nächsten Tag angekündigt, aber ich wollte die Zeit auf Malle nicht nur auf dem Rad und vor dem Rechner verbringen ...
Aber jetzt zum Rad. Das Besondere daran: der Rahmen. Handgefertigtes Carbon aus Italien, grundsätzlich auf Maß gefertigt. Das war beim Testrad – logisch – anders, aber schon nach wenigen Minuten Einstellzeit war eine Position gefunden, mit der ich zufrieden war und loslegen konnte. Nach einer flachen Einrollphase, steuerte ich sehr schnell ins Gebirge, um zu sehen, was Rahmen und Anbauteile unter Belastung können. Schon nach ein paar Kilometern war klar – das Pasculli fährt sich gut, aber es ist zumindest in dieser Rohrkonfiguration und Geometrie kein agiles und spritziges Renngerät, sondern eher ein auf Komfort ausgelegtes Marathonbike. Das nicht nur Schlaglöcher und rauen Asphalt spürbar dämpft, sondern leider auch einen guten Teil der eingesetzten Kraft im Rahmen verpuffen lässt - gerade bei kurzen, harten Antritten auch bei meinem niedrigen Gewicht deutlich zu merken. Zu gemütlich ist mir auch das Fahrverhalten – absolut laufruhig und spurstabil zieht man mit dem Pasculli seine Bahnen, mir geht es damit einen Ticken zu träge um die Ecken. Aber daran denken - die Geo des Rahmens ist variabel, auch die Steifigkeiten lassen sich individuell festlegen. Verarbeitung und Lackqualität waren top, das Preis-Leistungsverhältnis gut - immerhin bekommt man kein Bike von der Stange, sondern einen individuell abgestimmten Rahmen. Geschaltet habe ich während der beiden Testtage übrigens mit einer Sram Red - mit deren Schaltunlogik ich mich nicht anfreunden konnte ...
Zur Kurbel: Verbaut im Pasculli war eine Rotor power2max - eine im Vergleich zur Referenz unter den Leistungsmesskurbeln SRM deutlich günstigere Alternative. Im Vorfeld hatte ich einiges gelesen über die Kurbel, auch kritisches. Ein immer wieder angesprochener Kritikpunkt: kein oder zu spätes Autozero, wenn die Temperatur schwankt oder während des Trainings stark steigt oder fällt - denkbar zum Beispiel bei einer langen Bergfahrt bei der man bei 20° C im Tal startet und bei 5°C auf dem Gipfel ankommt. Laut power2max wurde das mit einer neuen Software behoben – und zumindest während meines Tests funktionierte die Kurbel wie sie sollte. Auch die Verbindung zu meinem Garmin Edge 800 war kein Problem, die Kurbel wurde in Sekunden entdeckt, dann einfach noch den Radcomputer konfigurieren und es kann los gehen. Was bringt es fürs Training: eine Menge. Weil man erstens nach einer unbestechlichen und von äußeren Einflüssen unabhängigen Messgröße trainiert. Und zweitens – und das ist für mich das größte Plus – weil es eine Menge Spaß und Motivation bringt. Gerade bei Intervallen ist es sehr aufbauend, wenn man sofort weiß: Zielbereich erreicht. Kein langes Warten und Kämpfen, bis der Puls endlich im angepeilten Bereich angekommen ist, sondern sofortiges Erfolgserlebnis. Insgesamt wird das Training effizienter, Null- und Ausruhphasen enttarnt das System sofort. Also: unbedingter Tipp. Leider auch noch in der günstigen power2max-Variante teuer ...



Aber jetzt zum Rad. Das Besondere daran: der Rahmen. Handgefertigtes Carbon aus Italien, grundsätzlich auf Maß gefertigt. Das war beim Testrad – logisch – anders, aber schon nach wenigen Minuten Einstellzeit war eine Position gefunden, mit der ich zufrieden war und loslegen konnte. Nach einer flachen Einrollphase, steuerte ich sehr schnell ins Gebirge, um zu sehen, was Rahmen und Anbauteile unter Belastung können. Schon nach ein paar Kilometern war klar – das Pasculli fährt sich gut, aber es ist zumindest in dieser Rohrkonfiguration und Geometrie kein agiles und spritziges Renngerät, sondern eher ein auf Komfort ausgelegtes Marathonbike. Das nicht nur Schlaglöcher und rauen Asphalt spürbar dämpft, sondern leider auch einen guten Teil der eingesetzten Kraft im Rahmen verpuffen lässt - gerade bei kurzen, harten Antritten auch bei meinem niedrigen Gewicht deutlich zu merken. Zu gemütlich ist mir auch das Fahrverhalten – absolut laufruhig und spurstabil zieht man mit dem Pasculli seine Bahnen, mir geht es damit einen Ticken zu träge um die Ecken. Aber daran denken - die Geo des Rahmens ist variabel, auch die Steifigkeiten lassen sich individuell festlegen. Verarbeitung und Lackqualität waren top, das Preis-Leistungsverhältnis gut - immerhin bekommt man kein Bike von der Stange, sondern einen individuell abgestimmten Rahmen. Geschaltet habe ich während der beiden Testtage übrigens mit einer Sram Red - mit deren Schaltunlogik ich mich nicht anfreunden konnte ...
Zur Kurbel: Verbaut im Pasculli war eine Rotor power2max - eine im Vergleich zur Referenz unter den Leistungsmesskurbeln SRM deutlich günstigere Alternative. Im Vorfeld hatte ich einiges gelesen über die Kurbel, auch kritisches. Ein immer wieder angesprochener Kritikpunkt: kein oder zu spätes Autozero, wenn die Temperatur schwankt oder während des Trainings stark steigt oder fällt - denkbar zum Beispiel bei einer langen Bergfahrt bei der man bei 20° C im Tal startet und bei 5°C auf dem Gipfel ankommt. Laut power2max wurde das mit einer neuen Software behoben – und zumindest während meines Tests funktionierte die Kurbel wie sie sollte. Auch die Verbindung zu meinem Garmin Edge 800 war kein Problem, die Kurbel wurde in Sekunden entdeckt, dann einfach noch den Radcomputer konfigurieren und es kann los gehen. Was bringt es fürs Training: eine Menge. Weil man erstens nach einer unbestechlichen und von äußeren Einflüssen unabhängigen Messgröße trainiert. Und zweitens – und das ist für mich das größte Plus – weil es eine Menge Spaß und Motivation bringt. Gerade bei Intervallen ist es sehr aufbauend, wenn man sofort weiß: Zielbereich erreicht. Kein langes Warten und Kämpfen, bis der Puls endlich im angepeilten Bereich angekommen ist, sondern sofortiges Erfolgserlebnis. Insgesamt wird das Training effizienter, Null- und Ausruhphasen enttarnt das System sofort. Also: unbedingter Tipp. Leider auch noch in der günstigen power2max-Variante teuer ...
Donnerstag, 14. März 2013
Voodoo? Legale Leisungssteigerung durch Aminoskin.
Leistungssteigerung durch Aminoskin? Eine Creme zum Auftragen auf die Haut? Zauberei oder echtes Wundermittel? Eine Frage, die in Internet-Foren rege diskutiert wird. Doch die Diskussiongrundlage ist dürftig, wirklich wissenschaftlich fundiert aufbereitete Testreihen gibt es keine, jedenfalls keine, die veröffentlicht wurden. Dazu gibt es Erfahrungsberichte von Sportlern. Viele positive, oft von gesponserten Fahrern, die tatsächlich von einer Leistungssteigerung berichten. Und noch viel mehr negative, die überhaupt keine Wirkung verspürten. Anlass genug, eigene Erfahrungen zu sammeln. Und das Angebot des Herstellers zu nutzen, seine Produkte kostenlos zu testen. Vor einer Woche kamen sie bei mir an, nach dem Trainingslager Ende März wird getestet. Was schon feststeht: der Testaufbau. Getestet wird so, wie es Aminoskin hier beschreibt. Die Ergebnisse demnächst dann hier.
Mittwoch, 30. Januar 2013
Hola aus Mallorca. Dias cinco y seis.
Gestern: Königsetappe. Hügelig bis Caimari, hoch zur Tankstelle, Sa Calobra runter und wieder rauf, Puig, Soller, Colle de Soller, Bunyola, Playa. Heute: Palma, Galilea, Andratx, Valdemossa, Bunjola, Santa Maria del Carmi, Playa. Auf dem Plan an beiden Tagen: verschärftes Intervall-Training. Ging gestern gut, heute war ich nach 180 Minuten schlapp, wahrscheinlich doch zu wenig gemampft unterwegs. Dafür aber das erste mal für 2013: kurz / kurz. Mit Arm-, Beinlingen und Windjacke wurde es einfach zu warm - kein Wunder bei 23°C. Nicht so schön wie das Wetter: die tägliche Wascharie im Hotelzimmerwaschbecken. Nervig. Waschbecken zu klein, Platz zum Aufhängen zu wenig, die Zimmer im Cupido sind echt klein ...





Sonst noch was? Ach ja - das Leihrad. Hier ein kurzer Testbericht zum Stevens Xenon von Cyclista. Ein eigentlich ganz hübscher Carbonrahmen, der im Komplettrad leider etwas übergewichtig daherkommt. Was sicher auch an den Citec-Laufrädern liegt, die dank der typischen Leihradbereifung (Vredestein irgendwas, breit, viel Profil und Pannenschutz) sowieso eher zäh rollen. Das Rad selbst fährt sich trotz des Gewichts gut, könnte für meinen Geschmack aber etwas agiler sein. Gerade in engen Kehren muss man sich doch schon ordentlich reinhängen, um schnell ums Eck zu kommen. An der Shimano Ultegra gibt es nichts zu meckern, nur die Bremsen sind im Vergleich zu Campa eher mau. Insgesamt aber ein gutes bis sehr gutes Trainingsgerät in Top-Zustand.

Sonst noch was? Ach ja - das Leihrad. Hier ein kurzer Testbericht zum Stevens Xenon von Cyclista. Ein eigentlich ganz hübscher Carbonrahmen, der im Komplettrad leider etwas übergewichtig daherkommt. Was sicher auch an den Citec-Laufrädern liegt, die dank der typischen Leihradbereifung (Vredestein irgendwas, breit, viel Profil und Pannenschutz) sowieso eher zäh rollen. Das Rad selbst fährt sich trotz des Gewichts gut, könnte für meinen Geschmack aber etwas agiler sein. Gerade in engen Kehren muss man sich doch schon ordentlich reinhängen, um schnell ums Eck zu kommen. An der Shimano Ultegra gibt es nichts zu meckern, nur die Bremsen sind im Vergleich zu Campa eher mau. Insgesamt aber ein gutes bis sehr gutes Trainingsgerät in Top-Zustand.
Donnerstag, 17. Januar 2013
Bikeläden in und um Frankfurt. Eine Bewertung. Stand Jan 2013
Nach über zwei Jahren ist es höchste Zeit - hier ist das notwendige Update meines Erfahrungsberichts zu den Bikeläden in Frankfurt und der näheren und weiteren Umgebung. Ein paar Läden habe ich ganz raus genommen aus meiner Bewertung, weil ich einfach zu lange nicht mehr da war, ein paar sind dazugekommen. Und natürlich ist mmer noch alles, was ich zu den Läden schreibe total subjektiv und nicht durch objektive Kriterien belegbar, sondern nur meine ganz persönlichen Meinung. Wer andere Erfahrungen gemacht hat, darf sie hier gerne posten.
1 – HIBIKE:
Zum Hibike in Kronberg gibt es nicht viel mehr zu sagen, als beim letzten mal: riesiger, dennoch sehr aufgeräumter Laden mir einem breitem Angebot. Man bekommt echt alles, die Preise sind nach wie vor gut, entsprechen aber nicht immer denen des Online-Shops. Weist man beim Kauf darauf hin, bekommt man die aber in aller Regel problemlos. Im Vergleich zum letzten mal ist der Service besser geworden, auch die Beratung ist kompetenter - gut. Nicht so gut ist die Abwicklung, wenn man Sachen möchte, die erst im Lager geholt werden müssen, denn das dauert in aller Regel ewig. Gerade am Wochenende sollte man also viel Zeit mitbringen.
Hibike
HIBIKE Bär KG
Westerbachstraße 9
61476 Kronberg im Taunus
2 – MAINBIKE:
Tja, der Mainbike. Ich mag den kleinen, sympathischen Laden eigentlich so sehr, dass es mir echt schwerfällt zu schreiben, was ich von Service und Werkstatt halte. Doch leider hat sich die Situation im Vergleich zur letzten Bewertung eher noch verschlechtert. Man bekommt noch schlechter Termine, die werden auch nach wie vor nicht unbedingt gehalten und auch der Service ist weiterhin mau. Irgendwie wirkt der Laden immer unterbesetzt, das wirkt sich überall nachteilig aus. Schade, denn im Prinzip könnten es die Jungs.
Mainbike
MAINBIKE
Mercatorstraße 27
60316 Frankfurt am Main
3 – BOETTGEN:
Für mich der Aufsteiger unter den Bikeshops in Frankfurt. Fiel die letzte Bewertung noch unterirdisch aus, hat der Laden mich mittlerweile mehrmals positiv überrascht. Normalerweise hätte ich ihm keine Chance mehr gegeben, aber ein Notfall zwang mich dazu, einen Werkstatt-Termin für mein Epic zu vereinbaren. Und siehe da: Service und Arbeit waren super. Außerdem wurde der Laden aufgehübscht, wirkt aufgeräumter, heller und freundlicher - was sich offensichtlich auch auf die Laune der Mitarbeiter positiv ausgewirkt hat, denn auch die waren alle super nett. Für mich war diese Erfahrung so positiv, dass ich Laden und Werkstatt noch mehrmals aufgesucht habe und die Leistung jedes mal bestätigt wurde. Für mich eine klare Empfehlung - trotz der eher hohen Preise.
Fahrrad Boettgen
Fahrrad Böttgen GmbH
Berger Str. 262 - 264
60385 Frankfurt / Main
4 – BIKESCHMIEDE 262:
Keine Veränderung zur letzten Bewertung. Nach wie vor mein absoluter Lieblingsladen. Netter, freundlicher Service, in aller Regel eine prima arbeitende Werkstatt. Nur das Angebot könnte etwas breiter sein, aber was soll's: immer noch eine klare Empfehlung.
Bikeschmiede262
Bikeschmiede262
Bieberer Straße 262
D-63071 Offenbach am Main
5 – ZWEIRAD STADLER FRANKFURT:
Riesiger Laden, riesiges Angebot – Mountainbikes, Rennräder, Cityräder und E-Bikes gibt es massenhaft. Dazu eine riesige Auswahl an Klamotten, Helmen und Zubehör. Aber so breit das Angebot auch ist - Highend-Teile sucht man meist vergeblich, Stadler konzentriert sich offensichtlich auf das mittlere bis niedrige Produktsegment. Preislich agiert der Laden dabei aber scheinbar völlig unabhängig vom Online-Shop. Was dazu führt, dass die Preise im Laden oft deutlich höher sind als da, von Sonder-Angeboten einmal abgesehen. Die Arbeit der Werkstatt kann ich nicht beurteilen, den Service des Verkaufspersonal aber schon. Und der ist eher durchschnittlich, die Beratung zeugt oft nicht von wirklichem Fachwissen, Verkaufen steht im Vordergrund.
Zweirad-Stadler
Zweirad Stadler Frankfurt
Borsigallee 23
60388 Frankfurt am Main
6 – STENGER BIKES HÖSBACH:
Specialized, Specialized, Specialized - wer irgendwas der US-amerikanischen Bikemarke haben will, dass es sonst nirgendwo gibt, kommt an Stenger Bikes nicht vorbei. Das musste auch ich feststellen, als ich mich auf die Suche nach einem 29er Epic machte. Keiner hatte mehr was, Stenger schon. Was Stenger sonst noch hat: eine super Werkstatt und einen erstklassigen Service, der auch nach dem Kauf meines Bikes erstklassig blieb. Außerdem hat er natürlich nicht nur Specialized im Angebot, es gibt auch noch Cannondale und eine breite Palette an Zubehör. Einziges Manko: der Laden ist ziemlich beliebt und immer ziemlich voll, man muss also Zeit mitbringen, selbst wenn man einen Termin vereinbart hat.
Stenger Bikes
Stenger Bikes Hösbach
Schöllkrippener Strasse 7
63676 Hösbach
WELLMANN-BIKES / MONTIMARE:
Beide Läden kann ich nicht mehr bewerten - ganz einfach weil ich zu lange nicht mehr da war.
Wellmann-Bikes
Mountainbike Laden Wellmann GmbH
Ulmenweg 12
D-64380 Roßdorf/Gundernhausen
Montimare Bike
MONTIMARE BIKE
Hanauer Landstr. 11 - 13,
60314 Frankfurt
1 – HIBIKE:
Zum Hibike in Kronberg gibt es nicht viel mehr zu sagen, als beim letzten mal: riesiger, dennoch sehr aufgeräumter Laden mir einem breitem Angebot. Man bekommt echt alles, die Preise sind nach wie vor gut, entsprechen aber nicht immer denen des Online-Shops. Weist man beim Kauf darauf hin, bekommt man die aber in aller Regel problemlos. Im Vergleich zum letzten mal ist der Service besser geworden, auch die Beratung ist kompetenter - gut. Nicht so gut ist die Abwicklung, wenn man Sachen möchte, die erst im Lager geholt werden müssen, denn das dauert in aller Regel ewig. Gerade am Wochenende sollte man also viel Zeit mitbringen.
Hibike
HIBIKE Bär KG
Westerbachstraße 9
61476 Kronberg im Taunus
2 – MAINBIKE:
Tja, der Mainbike. Ich mag den kleinen, sympathischen Laden eigentlich so sehr, dass es mir echt schwerfällt zu schreiben, was ich von Service und Werkstatt halte. Doch leider hat sich die Situation im Vergleich zur letzten Bewertung eher noch verschlechtert. Man bekommt noch schlechter Termine, die werden auch nach wie vor nicht unbedingt gehalten und auch der Service ist weiterhin mau. Irgendwie wirkt der Laden immer unterbesetzt, das wirkt sich überall nachteilig aus. Schade, denn im Prinzip könnten es die Jungs.
Mainbike
MAINBIKE
Mercatorstraße 27
60316 Frankfurt am Main
3 – BOETTGEN:
Für mich der Aufsteiger unter den Bikeshops in Frankfurt. Fiel die letzte Bewertung noch unterirdisch aus, hat der Laden mich mittlerweile mehrmals positiv überrascht. Normalerweise hätte ich ihm keine Chance mehr gegeben, aber ein Notfall zwang mich dazu, einen Werkstatt-Termin für mein Epic zu vereinbaren. Und siehe da: Service und Arbeit waren super. Außerdem wurde der Laden aufgehübscht, wirkt aufgeräumter, heller und freundlicher - was sich offensichtlich auch auf die Laune der Mitarbeiter positiv ausgewirkt hat, denn auch die waren alle super nett. Für mich war diese Erfahrung so positiv, dass ich Laden und Werkstatt noch mehrmals aufgesucht habe und die Leistung jedes mal bestätigt wurde. Für mich eine klare Empfehlung - trotz der eher hohen Preise.
Fahrrad Boettgen
Fahrrad Böttgen GmbH
Berger Str. 262 - 264
60385 Frankfurt / Main
4 – BIKESCHMIEDE 262:
Keine Veränderung zur letzten Bewertung. Nach wie vor mein absoluter Lieblingsladen. Netter, freundlicher Service, in aller Regel eine prima arbeitende Werkstatt. Nur das Angebot könnte etwas breiter sein, aber was soll's: immer noch eine klare Empfehlung.
Bikeschmiede262
Bikeschmiede262
Bieberer Straße 262
D-63071 Offenbach am Main
5 – ZWEIRAD STADLER FRANKFURT:
Riesiger Laden, riesiges Angebot – Mountainbikes, Rennräder, Cityräder und E-Bikes gibt es massenhaft. Dazu eine riesige Auswahl an Klamotten, Helmen und Zubehör. Aber so breit das Angebot auch ist - Highend-Teile sucht man meist vergeblich, Stadler konzentriert sich offensichtlich auf das mittlere bis niedrige Produktsegment. Preislich agiert der Laden dabei aber scheinbar völlig unabhängig vom Online-Shop. Was dazu führt, dass die Preise im Laden oft deutlich höher sind als da, von Sonder-Angeboten einmal abgesehen. Die Arbeit der Werkstatt kann ich nicht beurteilen, den Service des Verkaufspersonal aber schon. Und der ist eher durchschnittlich, die Beratung zeugt oft nicht von wirklichem Fachwissen, Verkaufen steht im Vordergrund.
Zweirad-Stadler
Zweirad Stadler Frankfurt
Borsigallee 23
60388 Frankfurt am Main
6 – STENGER BIKES HÖSBACH:
Specialized, Specialized, Specialized - wer irgendwas der US-amerikanischen Bikemarke haben will, dass es sonst nirgendwo gibt, kommt an Stenger Bikes nicht vorbei. Das musste auch ich feststellen, als ich mich auf die Suche nach einem 29er Epic machte. Keiner hatte mehr was, Stenger schon. Was Stenger sonst noch hat: eine super Werkstatt und einen erstklassigen Service, der auch nach dem Kauf meines Bikes erstklassig blieb. Außerdem hat er natürlich nicht nur Specialized im Angebot, es gibt auch noch Cannondale und eine breite Palette an Zubehör. Einziges Manko: der Laden ist ziemlich beliebt und immer ziemlich voll, man muss also Zeit mitbringen, selbst wenn man einen Termin vereinbart hat.
Stenger Bikes
Stenger Bikes Hösbach
Schöllkrippener Strasse 7
63676 Hösbach
WELLMANN-BIKES / MONTIMARE:
Beide Läden kann ich nicht mehr bewerten - ganz einfach weil ich zu lange nicht mehr da war.
Wellmann-Bikes
Mountainbike Laden Wellmann GmbH
Ulmenweg 12
D-64380 Roßdorf/Gundernhausen
Montimare Bike
MONTIMARE BIKE
Hanauer Landstr. 11 - 13,
60314 Frankfurt
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Im Test: Elite Deboyo und Zefal Arctica.
Was trinkt der Biker, wenn es draußen schneit und friert? Eistee. Haha. Aber gut - gegen schlechte Witze kann man wenig ausrichten, gegen eisgekühlte Unterwegsflüssigverpflegung schon. Man kaufe einfach eine der vielen isolierten Thermo-Bikebottles und freue sich mindestens zwei Stunden lang über ein belebendes Heißgetränk während die Füße am Pedal langsam aber sicher festfrieren. Ist es so einfach? Natürlich nicht - schon mein erster Selbstversuch mit der Elite Nanogelite schlug kläglich fehl und bestätigte mal wieder, das Werbeversprechen mit der Realität nicht unbedingt übereinstimmen müssen. Raus mit der Nanogelite, rein mit der Zefal Arctica. Imposanter Name, versprochen wird, das Getränk über 2 Stunden optimal temperiert zu halten. Jetzt kann man über die Definition von "optimal" sicher trefflich streiten - aber ein ziemlich heiß eingefülltes Getränk bei knapp 0°C Außentemperatur in knapp einer Stunde in ein eiskaltes zu verwandeln, ist es für mich jedenfalls nicht. Immerhin: der Tee blieb noch gut weitere 60 Minuten trinkbar, erst dann bildeten sich die ersten Eiskristalle. Gleichzeitig am Bike: Die Elite Deboyo. Laut Hersteller die erste Thermoskanne für den Wettkampf-Einsatz. Viel wichtiger für mich: Satte 12 Stunden soll die Flasche warmhalten. Selbst wenn davon nur die Hälfte wahr wäre, wäre es fast noch zu schön, um wirklich wahr zu sein. Der erste Trinkversuch nach 60 Minuten: Tee ist fast noch so heiß, wie nach dem Einfüllen. Hui. Ab jetzt nutze ich die Flasche in Abständen von ungefähr 15 Minuten und werde echt überrascht. Auch nach zwei Stunden, ist der Tee noch ordentlich warm - aber je leerer die Flasche wird, desto schneller kühlt sich auch das Getränk ab. Nach 2:45 Stunden - länger dauerte mein Training nicht – dann der letzte Schluck aus der Flasche: lauwarm. Also gute drei Stunden, statt der versprochenen 12. Aber schon damit um Längen besser als die Nanogelite und die Arctica. Noch länger sollte die Deboyo funktionieren, wenn man statt dem Bikebottle-Verschluß den zum Lieferumfang gehörenden Themodeckel nimmt - aber damit ist die Flasche nur noch bedingt biketauglich.
Fazit: Die Zefal Arctica ist für mich nicht wirklich wintertauglich, ein ganz klarer Fehlkauf. Ganz anders als die Elite Deboyo, die auch bei längeren Wintertouren noch ein warmes Getränk liefert. Kauftipp.



Fazit: Die Zefal Arctica ist für mich nicht wirklich wintertauglich, ein ganz klarer Fehlkauf. Ganz anders als die Elite Deboyo, die auch bei längeren Wintertouren noch ein warmes Getränk liefert. Kauftipp.
Donnerstag, 30. August 2012
Neues Spielzeug für die Nacht: Lezyne Powerdrive
Zuwachs in meiner Leuchten-Sammlung: nach dem Kauf der Lupine Betty und Lupine Piko habe ich auch noch lange nach einer Lampe gesucht, die ohne externen Akku auskommt und klein am Lenker montierbar ist. Gedacht als Notfall-Lampe und für Rennradtouren, bei denen auch mal ein paar dunkle Tunnel lauern. Dafür jedes mal Lampe und Akku mitzuschleppen, war mir auf Dauer zu nervig. Aber: alle kleinen Lampen, die meine Bedingungen erfüllten, hatten einen entscheidenden Nachteil: der Lichtkegel war viel zu spottig, nur im Zentrum des gebündelten Strahls waren sie hell genung, drum herum sah man nichts. Gut als Taschenlampe, unbrauchbar für den Einsatz am Rennrad. Zufällig bin ich jetzt über die Lezyne Powerdrive gestoßen. Das Datenblatt war vielversprechend: 3 Leuchtstärken, 300/200/100 lumen, 2/3/5.5 Stunden Brenndauer. Dazu eine Optik, die ein breiter streuendes Licht versprach. Klar, die musste ich testen und habe sie sofort bestellt. Schnell war sie da und der erste Eindruck war super. Perfekte Verarbeitung, brauchbare Bedienungsanleitung und schön klein und leicht. Gestern abend dann der erste Nightride.
Das Ergebnis: Hält was sie verspricht. Logisch, so hell wie die Lupines ist sie nicht, aber auf Stufe 2 und 3 reicht das Licht locker, um es auf normalen Waldwegen auch mal krachen zu lassen. Auf der Straße reicht die Leuchtkraft auch auf Stufe 1 dicke. Noch nichts sagen kann ich über die Standzeiten des Akkus (18650 Batterie, aufladbar per USB-Schnittstelle) - das sollte sich aber spätestens am Samstag ändern ...

Das Ergebnis: Hält was sie verspricht. Logisch, so hell wie die Lupines ist sie nicht, aber auf Stufe 2 und 3 reicht das Licht locker, um es auf normalen Waldwegen auch mal krachen zu lassen. Auf der Straße reicht die Leuchtkraft auch auf Stufe 1 dicke. Noch nichts sagen kann ich über die Standzeiten des Akkus (18650 Batterie, aufladbar per USB-Schnittstelle) - das sollte sich aber spätestens am Samstag ändern ...
Donnerstag, 5. Juli 2012
Auf großen Rädern: Das Epic S-Works 29
"Ein 29er? Braucht kein Mensch." "Carbon-Laufräder? Niemals." Habe ich das tatsächlich gesagt? Ich fürchte schon. Und jetzt habe ich das Dilemma, erklären zu müssen, warum es nun doch so weit ist: ich rolle jetzt ebenfalls auf großen Reifen durch die Wälder und über die Trails. Doch immerhin fällt es mir leicht, die Begründung zu liefern: das 29er Epic ist einfach kein 29er. Ich sitze auf dem Bike wie auf dem 26er, das Handling ist ähnlich agil und dank der leichten und viel steiferen Kohlefaser-Laufräder ist es fast so spritzig wie mein 26er. Das es doch ein 29er ist, merke ich dann bergab und auf der Ebene, denn es rollt einfach mödermäßig und ist hier deutlich schneller als das Kleine. Dazu bügelt es echt ruppige Trails viel glatter und ist dadurch auch hier deutlich schneller – wenn man sich erst mal angewöhnt hat, über Hindernisse einfach drüberzubügeln, über die man vorher eher vorsichtig drum herum gezirkelt ist. Schwächen aber gibt es auch: enge, verwinkelte Trails machen mir auf dem 26er immer noch mehr Spaß und wenn es steil bergauf geht, merkt man den Gewichtsnachteil von knapp 600 Gramm schon - hier ist es langsamer. Aber ich bin guter Dinge in der nächsten Ausbaustufe ein paar Gramm gut machen zu können.

Montag, 7. Mai 2012
Ausgetreten: Specialized S-Works MTB Shoe
Nichts nervt mehr als Schuhe, die nicht passen. Gilt immer, aber ganz besonders beim Sport. Auf der Suche nach dem für mich perfekten Schuh habe ich vor mittlerweile 6 Jahren sämtliche Läden im Umkreis abgeklappert, um schließlich bei Specialized fündig zu werden. Der S-Works passte auch meinen problematischen Füßen auf Anhieb. Er ist weder zu schmal noch zu breit und auch das Fußbett fühlt sich angenehm an. Und das obwohl die Sohle wirklich steif ist. Gleichzeitig war der Schuh schön leicht und ergab so den idealen Begleiter für den Renneinsatz. Ich nutzte ihn jetzt seit dem Kauf mehr oder weniger ununterbrochen – auch außerhalb von Rennen. In dieser Zeit hat er vier Alpenüberquerungen mitgemacht, Schotter, Schlamm und Schnee überlebt. Doch jetzt wird es Zeit, ihn auszutauschen. Die Sohle ist mittlerweile ziemlich zerschlissen, das Außenmaterial an manchen Stellen durchgescheuert, teilweise löst sich das Innenfutter auf. Nach vielen Kilometern und noch mehr Höhenmetern aber auch kein Wunder.


Fazit: Sehr guter und leichter Schuh. Robuster als man es erwarten würde. Und insgesamt so gut, dass auch der Nachfolger wieder ein S-Works ist:
Fazit: Sehr guter und leichter Schuh. Robuster als man es erwarten würde. Und insgesamt so gut, dass auch der Nachfolger wieder ein S-Works ist:
Theorie statt Praxis: Die Trainingsbibel für Radsportler
Immer noch verletzt, hatte ich endlich mal Zeit, mich mit dem Klassiker der Radsport-Trainingsliteratur auseinander zusetzen:

Seine Herzfrequenz- oder Wattbereiche an der Schwelle bestimmen, selbst Trainingspläne gestalten, Krafttraining im Studio in den Plan integrieren - wer Joe Friels "Trainingsbibel für Radsportler" durchgeackert hat, weiß, wie es funktioniert. Jedenfalls, wenn er die Zeit mitbringt, sich akribisch durch die vielen Seiten zu pflügen und bei Bedarf auch das, was nicht auf Anhieb verstanden wird, weiter zu vertiefen. Klar auch, dass der Autor ein gewissen Vorwissen voraussetzt - für totale Einsteiger ins Radtraining ist die Bibel meiner Meinung nach nichts. Alle anderen finden hier tatsächlich alle relevanten Infos, um ihr Training effektiver und besser zu gestalten.

Seine Herzfrequenz- oder Wattbereiche an der Schwelle bestimmen, selbst Trainingspläne gestalten, Krafttraining im Studio in den Plan integrieren - wer Joe Friels "Trainingsbibel für Radsportler" durchgeackert hat, weiß, wie es funktioniert. Jedenfalls, wenn er die Zeit mitbringt, sich akribisch durch die vielen Seiten zu pflügen und bei Bedarf auch das, was nicht auf Anhieb verstanden wird, weiter zu vertiefen. Klar auch, dass der Autor ein gewissen Vorwissen voraussetzt - für totale Einsteiger ins Radtraining ist die Bibel meiner Meinung nach nichts. Alle anderen finden hier tatsächlich alle relevanten Infos, um ihr Training effektiver und besser zu gestalten.
Bikeläden in und um Frankfurt. Eine Bewertung. Stand Dez 2010
Total subjektiv, nicht durch objektive Kriterien belegbar, sondern nur meine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem, was Bikeshops und Bikewerkstätten ihren Kunden in Frankfurt und Umgebung so bieten.
1 – WELLMANN-BIKES:
Jörg Wellmann und sein Team bieten viele verschiedene Marken, edle Custom-Aufbauten und exklusives Zubehör. Dort habe ich mein Seven gekauft und bin auch immer wieder hin, um das Bike warten zu lassen und Inspektionen durchzuführen. Das ich dafür die weite Anfahrt in Kauf genommen habe, spricht für sich – immerhin ist der Laden knapp 30 Kilometer von Frankfurt entfernt. Die Werkstatt ist sicher die beste im Frankfurter Raum – es gibt nichts, was die Jungs nicht hinkriegen und auch der sonstige Service ist top. E-Mails wurden schnell beantwortet, jeder Sonderwunsch berücksichtigt. Das alles hat natürlich auch seinen Preis, erstens ist Wellman-Bikes alles andere als günstig und zweitens ist der Laden auch extrem erfolgreich. Was bedeutet: lange Wartezeiten und zuletzt teilweise auch wenig Zeit für Beratung etc. Unbedingt Termin vereinbaren also. Wellmann-Bikes
Mountainbike Laden Wellmann GmbH
Ulmenweg 12
D-64380 Roßdorf/Gundernhausen
2 – HIBIKE:
Ein Laden in dem man auf die Frage, ob ein Rahmen passt oder nicht gesagt bekommt "Leg die Kreditkarte auf den Tisch, kauf ihn, bau ihn auf und dann siehst du es." Das finden die vielleicht lustig. Ich nicht. Beratung also mau. Aber der Laden ist schick, riesig und bietet alles, was man braucht und nicht braucht aber dennoch haben will, wenn man es gesehen hat. Die Werkstatt kann ich nicht beurteilen, habe ich noch nie genutzt. Beurteilen kann ich aber die Preise – und die sind verglichen zum Onlineshop höher. Beim Kauf kann man aber darauf hinweisen und bekommt dann in aller Regel den Online-Preis auch im Ladengeschäft. Hibike
HIBIKE Bär KG
Westerbachstraße 9
61476 Kronberg im Taunus
3 – MAINBIKE:
Kleiner Laden mit hochwertigen Mountainbikes. Nicolai, Cannondale und Bionicon Fachhändler. Eigentlich für mich der am besten zu erreichende Shop, da nur 5 Minuten von meinem Wohnort weg. Dennoch gehe ich nur selten hin – obwohl die Werkstatt zu den besseren in Frankfurt gehört. Doch der Service ist leider unteridisch. Man kann keine Termine fix vereinbaren, dementsprechend lang gestaltet sich die Wartezeit, hat mein sein Bike erst mal im Chaos des Ladens zurückgelassen. Dazu führen die chaotische Auftragsannahme und -abwicklung auch immer wieder zu Fehlern, die die eh schon lange Wartezeit weiter verlängern. Gut: die Möglicheit diverse Testbikes (unter anderem Nicolai) wirklich Probe fahren zu können. Dennoch: Für mich nur sehr eingeschränkt zu empfehlen. Mainbike
MAINBIKE
Mercatorstraße 27
60316 Frankfurt am Main
4 – BOETTGEN:
Die selbst ernannte "World of Bike" ist ganz sicher nicht meine Welt. Service und Beratung nicht vorhanden. Dazu meist schlecht gelaunt, unfreundlich und kurz angebunden. Grund genaug für mich, den Laden und die Werkstatt zu meiden. Fahrrad Boettgen
Fahrrad Böttgen GmbH
Berger Str. 262 - 264
60385 Frankfurt / Main
5 – BIKESCHMIEDE 262:
Die Bikeschmiede liegt in Offenbach. Direkt neben dem Bieberer Berg. Schlimm für Eintracht-Fans. Aber der neu gestaltete Laden ist trotzdem einen Besuch wert. Wer hinfährt, bekommt freundlichen Service, viel Know-How bei der Beratung und in der Werkstatt und ein umfangreiches Angebot zu annehmbaren Preisen. Das Wichtigste für mich: Termine werden gehalten, man wird über alles perfekt informiert und es gab bisher nie Grund für Reklamationen. Die Jungs haben mich so überzeugt, dass wir mittlerweile zwei Bikes da gekauft haben und auch den Service komplett dort erledigen lassen und auch die Fahrt zu Wellmann mittlerweile ausfällt. Mein absoluter Top-Favorit für die Region Rhein/Main. Bikeschmiede262
Bikeschmiede262
Bieberer Straße 262
D-63071 Offenbach am Main
6 – MONTIMARE BIKE:
Netter Laden, nettes Personal. Cube-Fachhändler. Der Service und die Beratung sind gut und man kann auch mal mit akuten Problemem spontan auftauchen. Das ist super und nicht alltäglich. Auch die Qualität der Werkstatt ist gut – wenn auch nicht so perfekt wie zum Beispiel bei Wellmann oder der Bikeschmiede. Eingeschränkte Auswahl an Klamotten und Parts.Montimare Bike
MONTIMARE BIKE
Hanauer Landstr. 11 - 13,
60314 Frankfurt
1 – WELLMANN-BIKES:
Jörg Wellmann und sein Team bieten viele verschiedene Marken, edle Custom-Aufbauten und exklusives Zubehör. Dort habe ich mein Seven gekauft und bin auch immer wieder hin, um das Bike warten zu lassen und Inspektionen durchzuführen. Das ich dafür die weite Anfahrt in Kauf genommen habe, spricht für sich – immerhin ist der Laden knapp 30 Kilometer von Frankfurt entfernt. Die Werkstatt ist sicher die beste im Frankfurter Raum – es gibt nichts, was die Jungs nicht hinkriegen und auch der sonstige Service ist top. E-Mails wurden schnell beantwortet, jeder Sonderwunsch berücksichtigt. Das alles hat natürlich auch seinen Preis, erstens ist Wellman-Bikes alles andere als günstig und zweitens ist der Laden auch extrem erfolgreich. Was bedeutet: lange Wartezeiten und zuletzt teilweise auch wenig Zeit für Beratung etc. Unbedingt Termin vereinbaren also. Wellmann-Bikes
Mountainbike Laden Wellmann GmbH
Ulmenweg 12
D-64380 Roßdorf/Gundernhausen
2 – HIBIKE:
Ein Laden in dem man auf die Frage, ob ein Rahmen passt oder nicht gesagt bekommt "Leg die Kreditkarte auf den Tisch, kauf ihn, bau ihn auf und dann siehst du es." Das finden die vielleicht lustig. Ich nicht. Beratung also mau. Aber der Laden ist schick, riesig und bietet alles, was man braucht und nicht braucht aber dennoch haben will, wenn man es gesehen hat. Die Werkstatt kann ich nicht beurteilen, habe ich noch nie genutzt. Beurteilen kann ich aber die Preise – und die sind verglichen zum Onlineshop höher. Beim Kauf kann man aber darauf hinweisen und bekommt dann in aller Regel den Online-Preis auch im Ladengeschäft. Hibike
HIBIKE Bär KG
Westerbachstraße 9
61476 Kronberg im Taunus
3 – MAINBIKE:
Kleiner Laden mit hochwertigen Mountainbikes. Nicolai, Cannondale und Bionicon Fachhändler. Eigentlich für mich der am besten zu erreichende Shop, da nur 5 Minuten von meinem Wohnort weg. Dennoch gehe ich nur selten hin – obwohl die Werkstatt zu den besseren in Frankfurt gehört. Doch der Service ist leider unteridisch. Man kann keine Termine fix vereinbaren, dementsprechend lang gestaltet sich die Wartezeit, hat mein sein Bike erst mal im Chaos des Ladens zurückgelassen. Dazu führen die chaotische Auftragsannahme und -abwicklung auch immer wieder zu Fehlern, die die eh schon lange Wartezeit weiter verlängern. Gut: die Möglicheit diverse Testbikes (unter anderem Nicolai) wirklich Probe fahren zu können. Dennoch: Für mich nur sehr eingeschränkt zu empfehlen. Mainbike
MAINBIKE
Mercatorstraße 27
60316 Frankfurt am Main
4 – BOETTGEN:
Die selbst ernannte "World of Bike" ist ganz sicher nicht meine Welt. Service und Beratung nicht vorhanden. Dazu meist schlecht gelaunt, unfreundlich und kurz angebunden. Grund genaug für mich, den Laden und die Werkstatt zu meiden. Fahrrad Boettgen
Fahrrad Böttgen GmbH
Berger Str. 262 - 264
60385 Frankfurt / Main
5 – BIKESCHMIEDE 262:
Die Bikeschmiede liegt in Offenbach. Direkt neben dem Bieberer Berg. Schlimm für Eintracht-Fans. Aber der neu gestaltete Laden ist trotzdem einen Besuch wert. Wer hinfährt, bekommt freundlichen Service, viel Know-How bei der Beratung und in der Werkstatt und ein umfangreiches Angebot zu annehmbaren Preisen. Das Wichtigste für mich: Termine werden gehalten, man wird über alles perfekt informiert und es gab bisher nie Grund für Reklamationen. Die Jungs haben mich so überzeugt, dass wir mittlerweile zwei Bikes da gekauft haben und auch den Service komplett dort erledigen lassen und auch die Fahrt zu Wellmann mittlerweile ausfällt. Mein absoluter Top-Favorit für die Region Rhein/Main. Bikeschmiede262
Bikeschmiede262
Bieberer Straße 262
D-63071 Offenbach am Main
6 – MONTIMARE BIKE:
Netter Laden, nettes Personal. Cube-Fachhändler. Der Service und die Beratung sind gut und man kann auch mal mit akuten Problemem spontan auftauchen. Das ist super und nicht alltäglich. Auch die Qualität der Werkstatt ist gut – wenn auch nicht so perfekt wie zum Beispiel bei Wellmann oder der Bikeschmiede. Eingeschränkte Auswahl an Klamotten und Parts.Montimare Bike
MONTIMARE BIKE
Hanauer Landstr. 11 - 13,
60314 Frankfurt
Lesetipp: Faszination AlpenX 1 und 2
Einmal mit dem MTB über die Alpen – ein Traum, den sich immer mehr Mountainbiker erfüllen. Manche von uns packt der Alpencross-Virus so stark, dass sie sich Jahr für Jahr wieder aufs Neue ins Abenteuer stürzen. So wie Udo Kewitsch, der seine Erlebnisse mittlerweile gleich in zwei unterhaltsamen Büchern verarbeitet hat. Je schwieriger die Strecke und je ungemütlicher die beschriebenen Umstände – Donner, Blitz und Hagel – desto größer der Spaß beim Lesen. Denn Kewitsch versteht es, den Gemütszustand der Mitfahrer so zu beschreiben, dass man mitfühlen, mitleiden und mitlachen kann. Dazu gibt es schöne Bilder und alle möglichen Informationen zu den vorgestellten Routen – vom Hoteltipp bis zu den Höhenprofilen. Die Routen selbst sind eigentlich Klassiker und sicher auch für Neueinsteiger fahrtechnisch und konditionell mit ein wenig Training sicher zu meistern. Wer will kann vom Autor die GPS-Tracks zu einzelnen Routen anfordern – allerdings kostet das extra.
Fazit: schöner Lesestoff, um an trüben Wintertagen von neuen Bike-Abenteuern zu träumen.

Fazit: schöner Lesestoff, um an trüben Wintertagen von neuen Bike-Abenteuern zu träumen.

Outdooractive.com: Idealer Planer für Mountainbiketouren.
Nicht der erste Tourenplaner für das Internet, für Mountainbiker aber sicher einer der komfortabelsten: Outdooractive.com.
Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Tourenplanern findet man hier nicht nur fast das gesamte Outdoorwegenetz, sondern auch die meisten ausgeschilderten Wanderwege und alle Fernradwege schon als vorgegebene Karteninhalte. Das Beste: diese Wege sind magnetisch, als User kann man also die Routingfunktion nutzen, das Programm verbindet die gesetzten Wegpunkte automatisch und nimmt dem Anwender so jede Menge Arbeit ab. Soweit die Theorie. In der Praxis zeigt sich, das die Karten genau sind und die ermittelten Wege passen. Man kann den geplanten Routen problemlos folgen. Einziges Manko: teilweise sind die Karten nicht ganz auf dem neusten Stand, aktuelle Änderungen durch Großbaustellen wie zum Beispiel dem Frankfurter Flughafen im Rhein-Main-Gebiet sind (noch) nicht berücksichtigt.
Über die Tourenplanerfunktion hinaus bietet Outdooractive.com jede Menge weiterer Features: ein Magazin mit vielen interessanten Artikeln rund ums Biken, Klettern und Wandern, außerdem stehen viele fertige Touren der User zum Download bereit.

Fazit: Die Anmeldung bei Outdooractive lohnt sich.
Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Tourenplanern findet man hier nicht nur fast das gesamte Outdoorwegenetz, sondern auch die meisten ausgeschilderten Wanderwege und alle Fernradwege schon als vorgegebene Karteninhalte. Das Beste: diese Wege sind magnetisch, als User kann man also die Routingfunktion nutzen, das Programm verbindet die gesetzten Wegpunkte automatisch und nimmt dem Anwender so jede Menge Arbeit ab. Soweit die Theorie. In der Praxis zeigt sich, das die Karten genau sind und die ermittelten Wege passen. Man kann den geplanten Routen problemlos folgen. Einziges Manko: teilweise sind die Karten nicht ganz auf dem neusten Stand, aktuelle Änderungen durch Großbaustellen wie zum Beispiel dem Frankfurter Flughafen im Rhein-Main-Gebiet sind (noch) nicht berücksichtigt.
Über die Tourenplanerfunktion hinaus bietet Outdooractive.com jede Menge weiterer Features: ein Magazin mit vielen interessanten Artikeln rund ums Biken, Klettern und Wandern, außerdem stehen viele fertige Touren der User zum Download bereit.

Fazit: Die Anmeldung bei Outdooractive lohnt sich.
Dauer-Test: Seven Verve – Titan auf Maß.
Vor vier Jahren fiel bei mir nach einer langen und erfolglosen Suche nach dem für mich perfekten Bike die Entscheidung für ein Seven Verve. Titan. Auf Maß. Ein Händler war schnell gefunden und dann begann der Abstimmungsprozess mit Seven. Ich wurde vermessen, vermessen und nochmals vermessen, meine Vorlieben (Bergfahrer!) wurden abgefragt, mein Gewicht gewogen und mein Wunschdekor ermittelt. Knapp eine Woche später hatte ich den ersten Entwurf meines Bikes auf dem Tisch. Die wurden mit den Jungs von Seven hin- und herdiskutiert, es folgte ein zweiter Entwurf, eine weitere Abstimmung per Mail und dann war es soweit: ich unterzeichnete den fixen Entwurf und in Amerika begann man zu schweißen. Hier in Frankfurt begann man zu schwitzen: würde wirklich alles passen, wie wird es sich anfühlen und wann zum Teufel ist es endlich da. Fast stündlich klickte ich mich auf der Seven-Homepage in den Statusbericht meines Bikes und nach 4 Wochen war es endlich soweit: Despatched, der Rahmen war auf dem Weg.
Eine weitere Woche später hatte ich ihn dann endlich in der Hand. Und war verliebt. Sofort. Die Schweißnähte!. Der matte Glanz des Titans! Perfekt! Doch würde er passen? Schon beim ersten Probesitzen war klar: er passt. Wie angegossen. Alle Maße stimmten exakt, selbst die von Seven aus meinen Daten ermittelte Sattelposition stimmte fast millimetergenau.
Erste ausgiebige Praxistests bestätigten das eindrucksvoll. ich kam und komme mit dem Bike überall klar. Auf Waldautobahnen genauso wie auf schwierigen, technischen Trails. Wo es mir auf Steifigkeit ankam – im Tretlagerbereich und am Steuerkopf – wurde von Seven ein deutlich robusterer als der ansonsten doch sehr leichte Rohrsatz verwendet. Auch hier zeigt sich übrigens der Vorteil eines Maßrahmens, werden die Gewichte und Rohrstärken doch exakt den Bedürfnissen und dem Eigengewicht des Fahrers angepasst.
Mittlerweile hat der Rahmen mehr als 15.000 Kilometer und weit mehr als 300.000 Höhenmeter eingesteckt. Auf rauen Gardasee-Trails hat es sich ebenso bewährt wie beim Alpencross. Bei den oft harten Rennen genauso wie bei unzähligen Trainingstouren. Schäden: bisher keine. Trotz einiger auch harter Stürze gab es bisher nur leichte Kratzer, die sich mit einem Schleifvlies für Titan leicht wieder entfernen lassen. Rost ist ja sowieso kein Thema. Die aufgeklebten Decals haben in der Zwischenzeit das Zeitliche gesegnet, aber hier liefert Seven jederzeit kostenlosen Ersatz. Also alles Titan was glänzt. Eigentlich. Bis auf ein klitzekleines Detail: es fehlt eine Austrittsmöglichkeit für Wasser im Tretlagerbereich. Wenn man daran denkt und das Bike nach der Hochdruckreinigerdusche konsequent auf den Kopf stellt kein Problem. Vergisst man das, rostet leider das Tretlager langsam aber sicher vor sich hin. Also: besser schon beim Bestellen dran denken und gleich ein kleines Loch oder einen kleinen Schlitz einschneiden lassen.



Fazit: Wer an Maßrahmen aus Titan denkt, sollte Seven unbedingt auf die Liste nehmen. Vom Bestellprozess bis zum Endergebnis bieten die Jungs rund um den mittlerweile legendären Rob Vandermark aus Watertown Mass. eine einzigartige Performance. Jedes Maß und jedes Detail wird mit dem Kunden abgestimmt, fast alles ist möglich. Gesehen habe ich unterem anderem auch schon ein Seven mit Levty. Das Ergebnis: ein mit viel Liebe zum Detail gebautes Traum-Bike für die Ewigkeit.
Eine weitere Woche später hatte ich ihn dann endlich in der Hand. Und war verliebt. Sofort. Die Schweißnähte!. Der matte Glanz des Titans! Perfekt! Doch würde er passen? Schon beim ersten Probesitzen war klar: er passt. Wie angegossen. Alle Maße stimmten exakt, selbst die von Seven aus meinen Daten ermittelte Sattelposition stimmte fast millimetergenau.
Erste ausgiebige Praxistests bestätigten das eindrucksvoll. ich kam und komme mit dem Bike überall klar. Auf Waldautobahnen genauso wie auf schwierigen, technischen Trails. Wo es mir auf Steifigkeit ankam – im Tretlagerbereich und am Steuerkopf – wurde von Seven ein deutlich robusterer als der ansonsten doch sehr leichte Rohrsatz verwendet. Auch hier zeigt sich übrigens der Vorteil eines Maßrahmens, werden die Gewichte und Rohrstärken doch exakt den Bedürfnissen und dem Eigengewicht des Fahrers angepasst.
Mittlerweile hat der Rahmen mehr als 15.000 Kilometer und weit mehr als 300.000 Höhenmeter eingesteckt. Auf rauen Gardasee-Trails hat es sich ebenso bewährt wie beim Alpencross. Bei den oft harten Rennen genauso wie bei unzähligen Trainingstouren. Schäden: bisher keine. Trotz einiger auch harter Stürze gab es bisher nur leichte Kratzer, die sich mit einem Schleifvlies für Titan leicht wieder entfernen lassen. Rost ist ja sowieso kein Thema. Die aufgeklebten Decals haben in der Zwischenzeit das Zeitliche gesegnet, aber hier liefert Seven jederzeit kostenlosen Ersatz. Also alles Titan was glänzt. Eigentlich. Bis auf ein klitzekleines Detail: es fehlt eine Austrittsmöglichkeit für Wasser im Tretlagerbereich. Wenn man daran denkt und das Bike nach der Hochdruckreinigerdusche konsequent auf den Kopf stellt kein Problem. Vergisst man das, rostet leider das Tretlager langsam aber sicher vor sich hin. Also: besser schon beim Bestellen dran denken und gleich ein kleines Loch oder einen kleinen Schlitz einschneiden lassen.



Fazit: Wer an Maßrahmen aus Titan denkt, sollte Seven unbedingt auf die Liste nehmen. Vom Bestellprozess bis zum Endergebnis bieten die Jungs rund um den mittlerweile legendären Rob Vandermark aus Watertown Mass. eine einzigartige Performance. Jedes Maß und jedes Detail wird mit dem Kunden abgestimmt, fast alles ist möglich. Gesehen habe ich unterem anderem auch schon ein Seven mit Levty. Das Ergebnis: ein mit viel Liebe zum Detail gebautes Traum-Bike für die Ewigkeit.
Im Test: Genuine Innovations Air Chuck SL. Genial einfach.
Jeder kennt die Situation: Rennen, man hängt in einer Gruppe, will den Anschluss nicht verpassen, plötzlich „PAFF“. Platten. Schnell runter vom Rad, Reifen runter, Schlauch rein und Pumpen, Pumpen, Pumpen. Die Gruppe? Längst weg. Das Rennen? Gelaufen. Wie gut, dass es die CO2-Technik gibt. Einfach Kartusche aufschrauben, aufs Ventil pressen und fertig. Theoretisch stimmt das sogar. Die Praxis allerdings sieht anderes aus. Denn die meisten Kartuschenpumpen am Markt verlangen äußerste Präzision beim Handling. Das fängt beim Aufschrauben oder Aufstecken der Kartusche in den Pumpenkopf an und hört beim Aufsetzen aufs Ventil noch lange nicht auf. Wer hier nicht exakt arbeitet, bekommt die Quittung sofort. Es zischt, an den Händen wird es bitter kalt und das kostbare CO2 verpufft wirkungslos in der Atmosphäre. Wer jetzt keine Ersatzkartusche oder eine Pumpe dabei hat, steht ziemlich dumm da. Fazit: In der Rennhektik sind die gängigen Kartuschenpumpen nur bedingt empfehlenswert. Weil ich von der Technik aber nach wie vor begeistert war, begab ich mich auf die lange Suche nach brauchbaren Alternativen. Fündig wurde ich nach tagelanger Recherche im www in einem amerikanischen Tria-Forum. Empfohlen wurde dort die Air Chuck SL von Genuine Innovations.

Sofort machte ich mich auf der Suche nach einer Bezugsquelle, doch scheinbar hatte von der Firma in Deutschland noch keiner etwas gehört. Es gab weder Vertrieb noch Händler. Auch die Suche im europäischen Ausland blieb lange erfolglos, dann endlich entdeckte ich einen Händler in der Schweiz. Der natürlich auch nach gutem Zureden nicht nach Deutschland lieferte. Toll. Doch Aufgeben ist nicht. Dank der Mithilfe eines freundlichen Schweizers aus dem IBC-Forum fand der Pumpenkopf endlich doch noch den Weg zu mir. Das Auspacken offenbarte einen wunderbar kleinen und leichten Pumpenkopf aus Metall, die Mechanik ist simpel und das Handling ist verblüffend einfach. denn im Gegensatz zu anderen Systemen ist hier der Pumpenkopf selbst der Regulator. Drückt man ihn aufs Ventil fließt CO2, lässt man ihn los, stoppt es sofort. Hier kann wirklich auch im größten Renn-Stress nichts mehr danebengehen.
Fazit: Klare Kaufempfehlung. Und das Beste: Mittlerweile gibt es einen Deutschlandvertrieb, so dass die aufwändige Beschaffung entfällt.

Sofort machte ich mich auf der Suche nach einer Bezugsquelle, doch scheinbar hatte von der Firma in Deutschland noch keiner etwas gehört. Es gab weder Vertrieb noch Händler. Auch die Suche im europäischen Ausland blieb lange erfolglos, dann endlich entdeckte ich einen Händler in der Schweiz. Der natürlich auch nach gutem Zureden nicht nach Deutschland lieferte. Toll. Doch Aufgeben ist nicht. Dank der Mithilfe eines freundlichen Schweizers aus dem IBC-Forum fand der Pumpenkopf endlich doch noch den Weg zu mir. Das Auspacken offenbarte einen wunderbar kleinen und leichten Pumpenkopf aus Metall, die Mechanik ist simpel und das Handling ist verblüffend einfach. denn im Gegensatz zu anderen Systemen ist hier der Pumpenkopf selbst der Regulator. Drückt man ihn aufs Ventil fließt CO2, lässt man ihn los, stoppt es sofort. Hier kann wirklich auch im größten Renn-Stress nichts mehr danebengehen.
Fazit: Klare Kaufempfehlung. Und das Beste: Mittlerweile gibt es einen Deutschlandvertrieb, so dass die aufwändige Beschaffung entfällt.
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