Endlich ein Ruhetag, der wirklich einer wurde. War lange hin- und hergerissen heute morgen, da die Wettervorhersage für die nächsten beiden Tage ziemlich unsicher ist und es heute noch gut aussah zwischen Ruhetag und Training - doch dann entschieden die Beine. Müde. Also heute definitiv locker und kurz mit vielen Pausen. Zusammen mit Swantje ging es zum Cap Formentor eine der schönsten Strecken, die ich kenne, auch wenn der Asphalt auf dem zweiten Teilstück mittlerweile mal eine Renovierung verdient hätte. Am Leuchtturm Käsekuchen, danach vor dem letzten Anstieg zurück noch der obligatorische Abstecher zum Lieblingsplatz zum Sonne tanken.
Renn- und Reiseberichte, Tests und News rund ums Biken und Rennradfahren
Mittwoch, 12. März 2014
Dienstag, 11. März 2014
Berge. Endlich.
Fünfter Tag und das erste mal wurde es bergig. Sofern man den kurzen Anstieg von Caimari zur Tankstelle bei Lluc wirklich so einsortieren will. Aber zum Intervall-Training taugt die Steigung perfekt, gleich fünf mal nahm ich deshalb die ersten Kilometer vom Ortsausgang bergauf. Nach dem letzten noch mal runter nach Caimari, um den Anstieg ein allerletztes mal komplett zu fahren. An der Tankstelle Windjacke an und im Fahrtspiel-Modus zurück nach Pollenca. Kurzes High-Speed-Intermezzo, die 90km/h leider knapp verfehlt, dann kommt mir Swantje von ihrer KB-Runde entgegen. Schluss für heute, Kuchen in Pollenca und lockeres Zurückrollen nach Alcudia.
Montag, 10. März 2014
Ruhetag. Mal anders.
Ruhetag. Auf dem Plan eine mittlere Runde zum Orient mit meiner Freundin. Locker rollen wir nach Santa Maria del Carmi, kurze Pause und dann Planänderung: Swantje war noch nie mit dem Rad in Valdemossa und Deia, noch nie auf dem Colle de Soller. "Ist das ein großer Umweg?" "Nö". Na dann. Aber irgendwie hat mir mein Gedächtnis den ein oder anderen Kilometer unterschlagen, der kurze Umweg entpuppt sich als schöne Extra-Schicht. 40 Kilometer und noch mal 400 Höhenmeter, hätte alleine für den Ruhetag eigentlich auch schon gereicht. Aber egal, der dicke Schokoladenkuchen in Soller war den Umweg dicke wert.
Sonntag, 9. März 2014
Pa amb Oli: Letzte Rettung in Sineu vor dem K.O.
Das Ziel heute: 160 Kilometer über Petra, Felantix nach Campos - also fast ganz ans andere Ende der Insel. Dann über Pina und SIneu zurück. Lief die ersten drei Stunden wie geplant, eine weitere so la la und dann kam der Mann mit dem dicken Hammer. Hungerast. Und das beim Ausdauer-Training. Wusste zwar, dass ich nicht gerade viel gegessen hatte die letzten Tage, war mir aber sicher, dass es für die Distanz reichen sollte. Tja, gestern die vier mal 15 Minuten im Sweet-Spot-Bereich wohl doch unterschätzt, es wurden doch mehr Energiespeicher gekillt, als gedacht. Zum Glück sammelte mich Swantje kurz vor Sineu ein, ab auf den Marktplatz und ein Pa amb Oli und zwei Cokes später ging es mir besser. Zurück dann immer noch bei starkem Sturm von vorn zurück nach Alcudia. Jetzt stürme ich gleich das Buffett …
Samstag, 8. März 2014
Mixta Sandwich mit Salat, Käse und Schinken in Porto Christo, Mandelkuchen in Petra. Tagesziel also voll erreicht. Aber da es auch auf dem Rad heißt: ohne Fleiß kein Preis, musste ich auf den schönen Teilstück von Alcudia über Arta nach Porto Christo noch vier schnelle Sweet-Spot-Intervalle a 15 Minuten einbauen. Der Rückweg über Petra dann komplett gemütlich - schön. Und ein kleiner Tipp: niemals neue Schuhe mit ins Trainingslager nehmen. Klassischer Anfängerfehler, aber ich wollte unbedingt die gelben Mavic-Treter dabei haben – schließlich gibt es nirgendwo sonst mehr schöne Plätze, um mal so richtig zu posen. Die verdiente Quittung für die Eitelkeit: Füße aua. Aber nicht nur die Schuhe sind neu, ich habe auch ein neues Trainingsrad und mit dem Garmin Vector auch ein neues, pedalbasiertes Wattmess-System. Testberichte folgen.
Freitag, 7. März 2014
Hola. Wieder mal Mallorca.
Hola aus Mallorca. Heute morgen gelandet, die Sonne scheint, es ist warm, alles grün, tutto bene. Fast, denn wieder einmal hat Luxcom uns einen halben Tag gekostet, weil Swantje wie schon im letzten Jahr ihr Leihrad nicht abholen konnte. Heute hatte man leider vergessen, dass Freitags der Service erst um 15.00 Uhr aufmacht … Stinksauer dann erst mal alleine aufgebrochen zu einer lockeren Aufwärmrunde, danach dann endlich zu zweit noch mal nach Pollenca zum Kaffee trinken. Lange in der warmen Sonne gesessen, Ärger verflogen.
Freitag, 14. Februar 2014
Zur Erinnerung an einen der größten Kletterer aller Zeiten: Marco Pantani.
Heute vor zehn Jahren starb nicht nur einer der besten Radfahrer aller Zeiten, sondern auch einer der wenigen Sportler, die mich wirklich begeistern konnten. Natürlich war er umstritten, wurde positiv getestet aber dennoch bleibt er für mich einer der Größten. Weil er immer attackierte und nie aufgab. Bis zu dem Tag genau vor zehn Jahren ... Ciao Marco Pantani.
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