Die Ronda Grande des Rocky Mountain Bike Marathons - das war der Abschluss meines Trainingsblocks am Gardasee. Leider lief es nicht so wie gewünscht, statt der geplanten 120 Minuten im EB wurde es keine einzige. Deppert, denn statt nach Puls fuhr ich das erste mal nach VAM mit dem Ziel in den Anstiegen die Steigrate nicht unter 1000 hm/h fallen zu lassen. Natürlich im festen Glauben, dass ich damit auch ziemlich im EB liegen dürfte. Doch damit lag ich voll daneben, ich bewegte mich gerade so am oberen Rand des Grundlagenausdauerbereichs. Nach mittlerweile einigen Rennjahren auf dem Buckel sollte sowas eigentlich nicht mehr passieren ... Dennoch halte ich die Idee nach wie vor für gut, nach der Steigrate zu schielen, ist für mich motivierender, als nach Puls zu fahren. Beim nächsten mal werde ich es deshalb wieder probieren und mich dabei hoffentlich geschickter anstellen als gestern. Das Ergebnis hat immerhin gepasst, mit Platz 23 in der Altersklasse konnte ich mich weit vorne halten – ein gutes Zeichen für den Rest der Saison ...
Renn- und Reiseberichte, Tests und News rund ums Biken und Rennradfahren
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Montag, 6. Mai 2013
Mittwoch, 1. Mai 2013
Bergtraining Gardasee: Ronda Grande - Grande Desastre.
Kein Regen. Wow. Top-Bedingungen, um sich mal die neue Strecke des Gardasee Bike-Marathons anzuschauen. Locker nach Arco auf dem zum ersten mal trockenen Radweg, dann steil durch die Olivenhaine nach Tenno. Eigentlich wollte ich ab hier ein paar EB-Intervalle einbauen, doch schnell merke ich, dass heute genauso viel geht wie gestern: nix. Aber statt auf den Körper zu hören und zur nächsten Eisdiele abzubiegen, trete ich stur weiter. Steil bergauf, steil bergab. Lomasone-Trail. Stein im Weg. Rumms. Bein blutig. Aua. Scheiß Reifen. Kurz vor Ponte Arche geht es wieder bergauf. Steil. Zuerst 20, dann 23 und plötzlich 31 Prozent. Oben ist die Flasche leer und ich endgültig auch. Zum Glück kenne ich mich aus und finde schnell die Abkürzung nach San Giovanni al Monte, rase kurz die Straße runter auf der Swantje mir entgegenkommt. Zum Glück ist sie schnell, weit muss ich nicht runter. Gemeinsam kurbeln wir das kurze Stück zurück zum Refugio, Nudeln und Apfelstrudel, dann locker zurück nach Arco und Torbole.
Dienstag, 30. April 2013
Bergtraining Gardasee: Schlammschlacht am See.
Auf dem Plan heute: Intervalle im EB-Bereich. Umgesetzt davon heute: Nix. Das Wetter war einfach zu mies, und um mich wieder auf der Monte Baldo Straße zum Altissimo rauf und runter zu quälen, fehlte einfach die Motivation. Aufs Bike gesetzt habe ich mich trotzdem - eine Runde um die beiden Seen Lago di Toblino und Lago di Cavedine ist es geworden. Viel Asphalt, aber auch ein paar nette Traileinlagen inklusive. Dazu natürlich die obligate Schlammpackung. Bäh.
Montag, 29. April 2013
Bergtraining Gardasee: Altissimo di Nago.
Beim Aufstehen war es noch trocken, 30 Minuten später gießt es in Strömen. Bin da gerade auf dem Weg zurück ins Hotel und bekomme die erste Volldusche des Tages. Statt Trainings also erst mal Shopping, aber auch da werden wir nass. Trotz Schirm. Gegen Mittag dann endlich Besserung in Sicht, der Himmel ist nicht mehr ganz so grau. Aufbruch zum Altissimo. 2000 Höhenmeter später bin ich zurück – und um eine Erkenntnis reicher: der Conti Receking rollt gut, ist aber am nassen Gardasee überfordert. Kein Vergleich zum Rocket Ron. Wenn es nicht bald trocken wird, werde ich die Reifen wohl wechseln müssen ...
Sonntag, 28. April 2013
Bergtraining Gardasee: Matsch & Matsch.
Nach einem beschissenen Anreisetag – ich habe das Auto gematscht – mit mieser Laune in den ersten Trainingstag gestartet. Zusammen mit Swantje zum Glück - alleine wäre ich gleich wieder abgereist glaube ich. Langsam bessert sich meine Stimmung wieder, wahrscheinlich, weil mittlerweile auch die Sonne endlich scheint. Gestern hat es nur geregnet - passend zum Rest ...
Freitag, 18. Mai 2012
Eine Italienreise: Impressionen vom Bikefestival Riva del Garda
Wenn ich schon krankheitsbedingt – der blöde Virus legt mich immer noch lahm – weder trainieren noch Rennen fahren kann, muss ich mich wenigstens ein wenig aufmuntern. Am besten gelingt mir das, wenn ich an den Kurzurlaub zum Bikefestival in Riva denke. Leckeres Eis, leckere Pizza und Pasta, Spritz zum Sonnenuntergang in Arco, super Touren mit dem Rennrad und auf dem Mountainbike, dazu meist perfekte Wetter und die tolle Atmosphäre beim Bikefestival. Das ganze ohne Trainingsstress. sondern ziemlich entspannt und locker - vielleicht gerade deshalb die beste Vorbereitung in die Saison, die ich bisher hatte.







Montag, 7. Mai 2012
Riva del Garda Bikefestival 2012. Platz 14 auf der Ronda Piccola.
Das erste Rennen nach dem Kahnbeinbruch und gleich das erste brauchbare Ergebnis: Platz 14 auf der Ronda Piccola beim äußerst stark besetzten Bikefestival in Rival del Garda. Geplant hatte ich eigentlich mindestens die Ronda Grande zu fahren, doch Schmerzen in der immer noch nicht 100prozentig verheilten Hand ließen mich nach dem dritten Gardasee-typischen Rütteltrail auf die kleine Runde abbiegen. Wäre ich den Start und den ersten langen Anstieg aufgrund der ursprüngliechen Rennplanung nicht so verhalten angegangen, wäre sicher ein Platz in den Top Ten möglich gewesen. Aber auch so bin ich ziemlich zufrieden. Mehr als ziemlich zufrieden bin ich mit den Touren, Trainingsrunden, Eis- und Pizzaerlebnissen, die vor dem Marathon lagen - vor allem, weil das Wetter im Großen und Ganzen echt traumhaft war. Mehr folgt demnächst ...
Einmal Gardasee einfach. Alpencross 2010.
Kein Startschuss. Keine Gegner. Keine Gels. Keine Riegel. Kein Warmfahren. Kein Stress. Unser Alpencross 2010 von Mittenwald zum Gardasee. Über Hochalmsattel und Plumsjoch. Aufs Geiseljoch und das Schlüsseljoch. Runter vom Pfunderee Joch und dem Monte Gazza. Unter anderem. Längerer Bericht und mehr Fotos kommen.




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